Vorbemerkung: Warum noch Netscape?

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Viele fragen sich: Warum soll ich extra Netscape installieren, ich habe doch den MS Internet-Explorer?

Das ist richtig. Vorsichtig geschätzt benutzen mittlerweile über 80% aller Internetnutzer den InternetExplorer - als Browser! Bis vor einigen Jahren gab es auch zum InternetExplorer ein (Zusatz-)Programm um Webseiten erstellen: "FrontPage Express". Dieses Programm mußte immer extra installiert werden, was seiner Verbreitung nicht förderlich war. Microsoft hat die Pflege und Weiterentwicklung dieses Prgramms ein gestellt. Zum InternetExplorer gibt es derzeit (Frühjahr 2002) zum Webseiten erstellen kein kostenfreies vergleichbares Programm wie den Netscape-Composer!

Wenn man nun Programme sucht, die im sog. WYSIWYG-Verfahren (What-You-See-Is-What-You-Get) Webseiten erstellen, dann findet man nicht viele, die folgenden Kriterien entsprechen:

  • kostenfrei
  • in deutscher Sprache
  • leicht zu installieren
  • relativ intuitiv zu bedienen
  • Versionen für mehrere Plattformen (Windows, Linux, Macintosh)

Diese Kriterien treffen (fast) immer noch auf Netscape zu! Benutzen Sie entweder den "neuen" ab Version 6.1. oder ggf. noch die "alte" Version 4.7X. Alle Bildschirmfotos in diesem Kurs beruhen auf der Version 4.7. Wenn Sie die neue, moderne Version 6.1 (besser: 6.2.1) einsetzen und die Bildschirmfotos nach voll ziehen wollen, dann verpassen Sie Ihrem "neuen" Netscape das klassische Aussehen ("Themes"). Dies erreichen Sie über folgenden Weg: "BEARBEITEN - EINSTELLUNGEN - Kategorie GESAMTBILD - THEMES: Classic wählen". Nach dem Neustart erscheint Ihr Netscape wieder im klassischen, gewohnten Aussehen. Sollten im neuen 6-Netscape Abweichungen gegenüber der 4.7-Version entstehen, werde ich daruf hinweisen.

Im Prinzip können Sie die Quintessenz dieses Kurses "Webseitenerstellen mit dem Netscape-Composer" auch auf andere Programme sinngemäß übertragen. Jedoch müssen Sie bei "großen" Programmen wie bei "Frontpage" von Microsoft oder dem "Dreamweaver" von Macromedia mit erheblichem Mehraufwand für Bedienung und Einarbeitung rechnen - ganz abgesehen von den Anschaffungskosten. Mit diesen Profiprogrammen kann und will der Composer auch nicht konkurrieren.


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