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Trans-Atlantisches Geschichtsprojekt

Der Zweite Weltkrieg in Augenzeugenberichten

Voraussetzungen zur Durchführung
Technische Voraussetzung zur Durchführung eines solchen Projekts ist das Vorhandensein von mindestens einem multimediafähigen Computer (mind. 386er, besser 486, noch besser Pentium bzw. entsprechendes 680xx-Äquivalent mit VGA-Grafikkarte mit mind. 256 Farben, Soundkarte und Lautsprecher/Kopfhörerset). Einige Schule können möglicherweise die bereits vorhandene Computeranlage im Informatik-Fachraum nutzen, sofern mindestens ein Rechner mit Multimediaerweiterungen (siehe oben) darunter ist.
Eine vernetzte Mehrplatzanlage mit einem Lehrerterminal und mehreren Schülerterminals ist in der Praxis eine bessere Plattform als ein oder mehrere nicht vernetzte Einzelrechner, weil das interne Netz ("Intranet") die Kommunikation und Arbeitsaufteilung innerhalb der Teams wesentlich erleichtern kann.

Auf jeden Fall muss ein Modem (mind. 2400 Baud, möglichst 28800 Baud) vorhanden sein, um die Verbindung zum Internet herstellen zu können.
Der Zugang zum Internet wird über einen Provider (typisch: DM 50/Monat) oder über das Offene Deutsche Schulnetz (ODS, z. Z. kostenlos) oder WiN-Shuttle des Wissenschaftsnetzes (WiN, z. Z. kostenlos) geregelt.
Desweiteren wird natürlich eine freie Telefonsteckdose benötigt. Auch Nebenstellen sind geeignet, wenn von diesen eine Amtsleitung angewählt werden kann. Die Kommunikationskosten sind auch bei täglicher Abholung und Versendung von Briefen samt angehängter Dateien eher gering (ca. DM 20 bis 30/Monat). Das Betriebssystem spielt zur Durchführung keine ausschlaggebende Rolle. Entscheidend ist, daß Maschine, Betriebssystem und Programm zur Verfügung stehen und beherrscht werden.

Wenn individuelle Internet-Adressen vergeben werden können, hat das Vorteile in der Praxis: Die Beteiligten können selbständig Post erhalten und verschicken, um den Datenstrom individuell und konstant zu halten. Bei einer Mehrplatzanlage ist dies besonders vorteilhaft auszunutzen, da mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleichzeitig arbeiten können. Beim Einzelplatzrechner haben besser alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gleiche Internet-Adresse, damit nicht ständig neue Logins (Anmelden beim Mailserver (Rechner, der die elektronische Post bis zum Abruf speichert)) erforderlich sind. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen beim Einzelrechner leider nacheinander am Terminal arbeiten oder die Post schon an anderen Arbeitsplätzen per Hand erstellen. Der Lehrkraft obliegt die (dann leider sehr zeitaufwendige) Arbeit, die elektronische Post aus Einzeldokumenten zusammenzufassen zu einer E-Mail, bzw. umgekehrt aus eingehender E- Mail individuelle Briefe zu machen, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dann gelesen und gegebenenfalls beantwortet werden können.

Wichtiger als die Frage „Vernetzung oder Einzelplatz-Computer“ ist für das Projekt aber, dass die Projektgruppe mehrmals pro Woche Zugang zum Terminalraum bzw. zum Einzelplatzrechner erhalten kann, da die elektronische Kommunikation erfahrungsgemäß keine langen Wartezeiten zwischen den Briefwechseln verträgt.


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